SALON ZUCKERKANDL
von Helmut Korherr
Text: Helmut Korherr
 
Darsteller: Burgschauspielerin Ulli Fessl, Roman Kollmer, Kurt Hexmann und Thomas Marchart
 
Die Pianistin Petra Pawlik-Mayerhofer spielt vorwiegend Gustav Mahler.
 
Helmut Korherr erzählt in seinem Werk, das exemplarisch mit der Person Berta Zuckerkandl´s verknüpft ist, die Geschichte einer radikalen Entwurzelung einer ganzen Volksgruppe aus scheinbar gesicherten Lebensverhältnissen durch ein intolerantes und menschenverachtendes Herrschaftssystem, wie es die Nazi-Diktatur verkörperte. Es ist die Geschichte von Flucht vor Verfolgung, Repression und Todesdrohung, ein Leben im Exil und ein Sterben in der Fremde.
 
Sonntag, 30. Oktober
Beginn: 18 Uhr

 
Reservierungen:
>>> Karten online Reservieren
 
Tel. Kulturverein SABA: 0676 501 7042
per Email: korherr@utanet.at
 
Kartenpreis:
Normalpreis: € 28.–
Senioren: € 25.–
Künstler/Studenten: € 15.–
 
Berta Zuckerkandl (*1864) wird als Tochter des Verlegers und Zeitungsmachers Moritz Szeps
(Intimus von Kronprinz Rudolph) in Wien/ Leopoldstadt geboren. In ihrem Salon in der Oppolzergasse (Innere Stadt) treffen sich erstmals Gustav Mahler und Alma Schindler. „Die Hofrätin“ arrangiert dort auch die Begegnung von Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal. Unter der Führung von Gustav Klimt entsteht im Salon die „Wiener Secession“.
Nach dem „Anschluss“ 1938 muss Berta Zuckerkandl emigrieren - sie flieht nach Frankreich und später nach Algerien.
Berta kann das Ende des „1000-jährigen Dritten Reiches“ noch miterleben und stirbt in Paris im Oktober 1945.
 



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