HEDY LAMARR
Szenische Lesung mit Swing
Der Kulturverein SABA präsentiert
Szenische Lesungen unter dem Motto
"Bedeutende ÖsterreicherInnen"
 
Ein literarisches Lebensbild
von Helmut Korherr
 
Rezitation: Mercedes Echerer
 
Es spielt das Jazz-Trio: Roberto Pisati (Klavier),
Wolfgang Wallisch (Kontrabass), Martin Haslinger (Saxophon und Klarinette)
 
Sonntag, 17. Mai, 18 Uhr
 
Eintritt:
€ 28.– // € 25.– (Senioren, Ö1) // € 20.– (Student)
 
>>> Karten online Reservieren
 
Hedy Lamarr ist 1914 in Wien geboren worden und in einer Döblinger Villa aufgewachsen. Max Reinhardt bezeichnete sie als „Die schonste Frau der Welt". Hedy Lamarr errang durch den tschechischen Film "Ekstase" (1933) Kino-Weltruhm mit einem kurzen Auftritt, der als erste Nacktszene der Filmgeschichte gilt. Die anerkannte Kulturjournalistin Ditta Rudle meint zu Korherrs Text: Hedy Lamarr, „schonste Frau der Welt aus Wien", war eigenwillig, eigensinnig, schwierig, hat sie sich nie untergeordnet, hat ihr Leben genossen, solange sie auf der Karriereleiter oben gestanden ist. Verzweifelt und einsam ist die einstige Diva 2000 in Kalifornien gestorben. In Wien hat sie ein Ehrengrab.
1967, mit 53, gibt sie in ihrem Hotelzimmer in Manhattan ein Interview. Ohne Punkt und Komma stellt sie sich selbst dar, wenn etwas schief gegangen ist, dann waren die anderen schuld - böse Filmproduzenten, falsche Entscheidungen, (angeblich) abgelehnte Filmrollen und zuletzt die Ladendetektive, die sie wegen Diebstahls angeklagt haben.
Diese Lesung wird von einem Trio begleitet, welche Nummern von Benny Goodman, George Gershwin und Glenn Miller zum Besten gibt. Bekanntlich ist swingender Jazz von den Nazis als "entartete Negermusik" bezeichnet worden.
 

 

 


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