THEODOR KRAMER

Ich bin schon nicht mehr hier

Theodor Kramer, dessen Nachlass mehr als zehntausend Gedichte umfasst, war ein Opfer des Nationalsozialismus und ein Opfer der Nachkriegszeit. Seit Anfang der 1930er Jahre erscheinen seine Gedichte in Prager, Berliner und Wiener Zeitschriften und werden im Rundfunk gelesen. Er schreibt Gedichte über Proletarier, Landstreicher, Knechte, Huren und über sich selbst. Unromantisch, kraftvoll und genau. 1939 emigriert Theodor Kramer nach London, wird britischer Staatsbürger und kehrt erst 1957 nach Österreich zurück. Bald darauf, am 3. April 1958, stirbt er, unzufrieden und wenig beachtet, 61-jährig, in Wien.
Zum fünfzigsten Todestag von Theodor Kramer widmen Brigitte Karner, Gerti Drassl, Wolfram Berger und Peter Simonischek dem Autor eine Lesung, in der die verschiedenen Facetten seines lyrischen Schaffens beleuchtet werden.
 
Im Anschluss an die Lesung kann mit den Schauspielern Brigitte Karner, Gerti Drassl, Wolfram Berger und Peter Simonischek das Hörspiel „Ich bin schon nicht mehr hier“ im intimen Rahmen des KIP gemeinsam angehört werden.
 
In der Inszenierung von
Götz Fritsch
spielen Peter Simonischek (als Theodor Kramer), Brigitte Karner, Gerti Drassl, Beatrice Frey, Wolfram Berger u.v.a.m. Es ist dies eine Erstsendung einer ORF Neuproduktion aus dem Jahr 2008 zum 50. Todestag von Theodor Kramer.

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